Ein Blog über Bücher und Schreiben

Feenwelt 1 – Ein Königreich aus Feuer und Eis

Klappentext:
**Tauch ein in die magische Welt der Feen!**
Gegensätzlicher könnten die Wasser- und Feuerfeen von Adalien gar nicht sein: Wo die Wasserfeen die Kälte eines eisigen Winters lieben, bevorzugen die Feuerfeen die flimmernde Hitze des Sommers. Doch nur vereint können sie laut einer uralten Prophezeiung das Land vor dem Untergang bewahren. Für Andira, Prinzessin der Wasserfeen, ist diese nur ein Ammenmärchen, bis sie von ihren Eltern erfährt, dass sie wahrhaftig Teil dieser Prophezeiung ist. Zusammen mit Gardorath, dem Erben der Feuerfeen, soll sie das mächtigste Artefakt der Welt finden, um mit diesem das tödliche Schicksal der Feen zu verhindern. Nur widerwillig macht sich Andira mit ihrem Reisegefährten auf den Weg, entdeckt aber bald, dass ihre Gegensätzlichkeit nicht nur schlechte Seiten hat…

Facebook-Challenge

Es war einmal eine unveröffentlichte Autorin, die in einer Facebook-Gruppe herumwuselte … Nein, es ist kein Zufall, dass ich den klassischen Märchen-Anfang gewählt habe 😉 Denn immer noch fühlt sich mein Weg zum ersten Buch genauso an. Wie ein Märchen. Aber von vorne.
Alles begann mit einer Ausschreibung von Impress in einer Facebook-Gruppe. Verlangt wurden die ersten 5.000 Wörter einer neuen Geschichte und ein 300 Wörter Exposé. Man sollte aus ich glaube fünf verschiedenen Storyinhalten einen auswählen. Die Vorgaben empfand ich als relativ offen und entschied mich für: Zwei Charaktere haben gegensätzliche Kräfte (na, welche das wohl sind).
Ich begann mit einer Idee, von der ich nicht wirklich überzeugt war. Mitten in der Nacht hatte ich dann jedoch eine andere … Und am Abend des nächsten Tages waren die 5.000 Wörter geschafft und ich reichte Exposé plus Leseprobe ein. Ohne große Hoffnung, denn es hatten sich um die 100 Leute beworben!
Sechs Wochen später war ich in den Osterferien mit meiner Familie, als mein Handy sein Facebook-Messenger Geräusch machte. Beim Lesen der Nachricht wurden meine Augen immer größer. Es war eine Verlagsmitarbeiterin. Und sie hatten großes Interesse an meinem Manuskript.

Bis zum Buch

Tja. Ich war geschockt. So sehr, dass ich meiner Mutter mein Handy geben musste, damit sie mir bestätigt, dass ich richtig gelesen habe. Ich habe mich dann sofort in die Arbeit gestürzt, denn sie wollten die nächsten 50 Seiten lesen, um endgültig zu entscheiden. Ich war so unglaublich unsicher. Hatte Angst, meine Chance kaputt zu machen. Etwas falsch zu machen.
Kaum hatte ich die 50 Seiten abgeschickt, war ich für eine Woche das reinste Nervenbündel.
Als die Mail kam, saß ich in der Mensa meiner Uni. Erneut hätte ich einem Geist Konkurrenz machen können, so blass bin ich vermutlich geworden.
Sie. Wollten. Mich. Als. Autorin.
Und ich konnte noch nicht einmal kreischen! Das haben dann Freunde für mich übernommen, die an weniger öffentlichen Orten waren 😉
Danach fing der Stress erst richtig an. Telefonat mit meiner Betreuerin und Lektorin, Buch zu Ende schreiben, Vertrag, Lektorat, Cover, Marketing Aktion planen – und dann war der 1. November da.
Mein Buch wurde veröffentlicht.
Ich war Autorin.
Ich bin Autorin.

Was danach geschah

  1. Mein Debüt ist ziemlich durch die Decke gegangen. Es hatte super Ränge bei Amazon, alle Erwartungen wurden übertroffen – und ich konnte es nicht fassen. Und den Leuten gefiel sogar, was sie lasen!
    Springen wir in den Dezember. Ich spiele ab und zu im Orchester meines Vaters mit, bei den Geigen. Gerade war Musikschul-Konzert, ich habe also nicht die ganze Zeit gespielt und war hinter der Bühne. Der Empfang war schlecht und ich lief gerade die Treppe rauf. Mein Handy leuchtete blau auf – eine Mail mit dem Titel: Ein kleines Weihnachtsgeschenk
    Kurzer Einschub: Impress ist ein eBook only bzw. eBook first Label. Das heißt, Bücher werden erst einmal als eBook geplant. Laufen sie gut, kommen sie auch als Taschenbuch raus. Laufen sie richtig gut, nimmt Carlsen sie ins Hauptprogramm. Einschub Ende 😉
    Impress wollte mein Buch als Taschenbuch herausbringen, pünktlich zur Buchmesse.
  2. Sprung zur Buchmesse: Meine erste Buchmesse als veröffentlichte Autorin! Das Cover meines Buches (übrigens von der wunderbaren Anna Fuchsia designed) an der Impress-Wand! Und … eine Signierstunde. Wow!
  3. Und wieder sitze ich im Urlaub. Ich sollte häufiger in den Urlaub fahren, da scheinen tolle Sachen zu passieren. Es war relativ früh, ich saß im Stuhl mit einem Buch in der Hand, einen café neben mir. Whatsapp: Hast du das gesehen?!
    Habe ich was gesehen? … Mein Buch steht auf der Longlist des Deutschen Phantastikpreises in der Kategorie Bestes Deutschsprachiges Romandebüt?! Was zum …? Ich würde gerne sagen, dass ich cool geblieben bin. Die Wahrheit ist, ich habe fast angefangen zu heulen 😉
    Mittlerweile habe ich es sogar auf die Shortlist geschafft. Wow! Drückt mir die Daumen, vielleicht wird das Unmögliche wahr und ich … Nein, besser nicht laut aussprechen. Wünsche und in Erfüllung gehen und so 😉

Nützliche Links und sowas

Hier findet ihr das Buch auf Amazon.
Hier und hier auf Thalia.
Und in allen anderen Shops und Buchhandlungen einfach suchen bzw. nachfragen 😉

6 Kommentare

  1. AnneCaterina

    Wow, deine Geschichte ist sehr inspirierend! So kann aus einem mutig gewagten Sprung eine wundervolle Erfolgsstory werden 🙂 Ich drück die Daumen für den Phantastikpreis!

    • Tintendrache

      Wuhu, mein erster Kommentar! …Darüber musste ich mich kurz freuen, entschuldige 😉
      Wow das freut mich sehr, vielen Dank! Und definitiv – mutig sein ist das A und O in der Buchwelt!
      Danke <3
      Liebe Grüße

  2. Antje

    Es ist ganz toll, mal hinter die Kulissen zu schauen, danke für den Einblick!

    • Tintendrache

      Sehr gerne 🙂 Es freut mich, dass das auch wirklich interessant ist 😉

  3. Finley

    Wow, ich war selber richtig enthusiastisch und gehyped beim Lesen dieses Beitrages – ein echter Traum! Glückwunsch <3
    Jetzt bin ich total gehyped, deine Bücher zu lesen, zum Glück ist Fantasy auch noch voll mein Ding ^^

    • Tintendrache

      Das freut mich total zu hören, vielen Dank!
      Haha, dann passt das ja perfekt 😉

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