Der Eingang zur Kammer des Schreck … äh, zur Frankfurter Buchmesse

Die Messe ist vorbei, die meisten sind schon längst mit ihren Rückblicken durch, Tintendrache ist erst jetzt dabei, weil … Gründe 😉
Im Gesamten war die Messe sehr schön, sehr erfolgreich, aber auch sehr anstrengend. Vor allem letzteres wird jedes Jahr schlimmer habe ich das Gefühl. Aber dazu gleich im Bericht der einzelnen Tage mehr …

17. Oktober

Fachbesucher-Tag. Die Einlasskontrollen gehen schnell, die Gänge sind noch überschaubar leer – aber trotzdem prasseln bereits die ersten Eindrücke auf einen ein. Messe heißt nämlich auch: Durch die Gegend rennen und Leute suchen, die wiederum selbst durch die Gegend rennen und Leute suchen und dann mitten im Kreuzgang ein vertrautes Gesicht zu sehen. Laute Begrüßungen, Umarmungen, ein hektisches Gespräch – weiter.
Nach etwa anderthalb Stunden müssen wir die erste Pause einlegen, was aber vor allem daran liegt, dass wir faul sind … Äh, ich meine natürlich, dass das alles so anstrengend ist!
Dann finden wir endlich die, die wir schon seit dem Morgen suchen. Der Messe-Donnerstag ist aber alles in allem relativ unspektakulär, weil man sich erst einmal orientiert und ankommen möchte.

18. Oktober

Der Freitag hielt schon das erste Highlight für mich bereit. Aber der Reihe nach. Denn erst einmal zieht es mich zum Romance Talk bei Knaur, da dort auch Katharina Mittmann dabei ist. Für ihr Buch „Campus Love“ durfte ich Testleserin sein, daher durfte ich das nicht verpassen. Und ich sage euch: Es war mega! Super gut besucht und die Signierschlange war ewig lang. Natürlich habe ich mich mit dazu gestellt – und ja, eine Unterschrift bekommen 😉

Hier wird fleißig signiert

Dann war es aber auch nahezu schon so weit: meine Signierstunde!
Am Stand wurde nur Engelsschatten – Gejagte des Himmels verkauft, aber ich habe mich sehr gefreut, dass einige auch meine „alten“ Bücher dabei hatten! Kleiner Tipp: Ich signiere alles, was man mir unter die Nase hält 😉
Und auch meine Signierstunde war gut besucht, was mich sehr gefreut hat. Sogar auf der Carlsen-Seite ist jetzt ein Bild von mir zu finden 😉

19. Oktober

Die Massen kommen …. Und wie sie kamen! Das fing schon damit an, dass die Einlasskontrollen um 9 Uhr bereits halb überlastet waren. Für mich ging es aber erst einmal zum Impress-Dark-Diamonds-Brunch mit Autoren und Bloggern. Da gibt es immer leckeren, heißen Kakao mit Toppings und Croissants und ähnliches 😉
Danach habe ich angefangen, mich durch die Messe zu schieben … Der Horror. Einmal durch Halle 3 durch und ich bin nach draußen geflüchtet, wo es leider schon ziemlich kalt war. Aber egal. Bis zum Schreibnacht-Treffen habe ich ausgehalten, sogar das Bookstagram-Treffen habe ich noch mitgenommen, dann zog es mich wieder in die Halle zurück. Zum Knaur-Stand, um ein paar freundliche Gesichter zu sehen. Da habe ich mich dann mehrere Stunden auskuriert … Man munkelt, es gab sogar Schokolade, Sekt und Snacks …
Abends ging es dann noch zu einem Abendessen, wo ich einige nette Leute kennengelernt habe.

20. Oktober

Und zack, da war die Messe auch schon fast wieder vorbei. Aber erst einmal hatte ich noch meinen Termin mit meiner Lektorin von Impress. Und ich sage euch: Der hat sich definitiv gelohnt 😉 Bald kann ich euch sicherlich mehr dazu erzählen.
Danach habe ich mich nur noch ein bisschen rumgeschlichen, meinen obligatorischen Messe-Crêpe gegessen und bin dann noch mit einer Bloggerin, die ich bei dem Abendessen kennengelernt habe, einen Kaffee trinken gegangen. Ja, so schön kann netzwerken manchmal sein!
Abends war ich dann gegen zehn Uhr zu Hause und bin todmüde ins Bett gefallen. Den ganzen Input musste ich erst einmal verarbeiten – und eigentlich bin ich immer noch dabei.

Messe ist: Sich vorher ein Loch in den Bauch freuen, währenddessen alles hassen, sich danach auf die nächste Messe freuen!